VORWORT

Das in dieser Schrift Enthaltene habe ich im Jahre 1924 auf einer Kasseler Pfarrkonferenz und so dann in erweiterter Form im Jahre 1926 an der Universität Upsala und Oslo vorgetragen. Die Vorträge in Upsala erschienen dann unter dem Titel: Indiens Nadesreligion och Kristendomen, ins Schwedische übertragen von B. Forell, im Svenska Kyrkans Diakonistyrelses bokförlag und wurden ins Dänische und auf Wunsch indischer Kreise ins Englische übertragen. Eine Studienreise nach Indien gab mir dann, besonders in Mysore, Gelegenheit, in persönlichem Umgange mit Vertretern der "bhakti-religion" meine Kenntnis dieser Religion zu vertiefen. Und so erscheinen meine früheren Vorträge hier in einer abermals erweiterten Form und zugleich um einige Anhänge vermehrt.
Ehrerbietigen Dank sage ich Seiner Hoheit, dem Maharaja von Mysore, dem Anhänger Rämänuja's und zugleich dem unparteiischen Schützer und Förderer aller Religionsgemeinschaften, auch meiner eigenen, die in seinem Lande Heimatsrecht haben und sich ungestörter Freiheit erfreuen dürfen, dem unermüdlichen Förderer seines herrlichen Landes in Wissenschaft und Kultur, in wirtschaftlichem und geistigem Fortschritt. Durch seine Güte konnte ich längere Zeit ungestört und mit den besten Möglichkeiten in seiner schönen Hauptstadt Mysore meinen Studien nachgehen, die Tempel, Bibliotheken und Schulen besuchen, die Gelehrten und die geistlichen Führer verschiedener religiöser Gemeinschaften kennen lernen und bis heute mit ihnen Austausch und Verkehr üben. Unter diesen sende ich meine besonderen Grüße dem ehemaligen Kurator der Universität Mysore, Subrahmanya Iyer, der mir, besser als Bücher es vermögen, den Geist der Lehre seines Meisters Sankara vermittelte, dem unermüdlich hilfreichen Direktor des Archäologischen Museums in Mysore, Dr. Sama Sästrin, dem ehrwürdigen Parakalasvämin, jetzigem Haupte der Ramanuja-gemeinde und Erzabte des Klosters Parakala-matha in Mysore, und dem gelehrten Alcondavilli Govinda acarya, der seit langen Jahren in immer vermehrten Arbeiten die Texte und Lehren seiner Schule vorgelegt hat.- Besonderen Dank sage ich den beiden Guru's, dem Parakala-svamin von Mysore und dem Jagad-guru von Sringeri für die Spende der silbernen Abbilder der Gottesbilder ihrer Heiligtümer und ihrer eigenen Bilder für unsere Marburger religionskundliehe Sammlung, die für diese fortan eine ihrer besten Zierden sein werden.
Und nicht minderen Dank sage ich der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft und ihrem verehrten Leiter, Sr. Exzellenz, dem Herrn Staatsminister D. Dr. Schmidt-Ott für die Hilfe, die mir ermöglichte, die lebendige Anschauung geistigen Lebens zu gewinnen, die Bücher, Texte und Schreibtisch nicht vermitteln können.
Ins Englische übersetzt von F. H. Foster, D. D., Student Christian Movement Press, 1930. Italienische Übersetzung von Dr. Grassi in Vorbereitung.

Marburg, im Januar 1930
Rudolf Otto

 

godsdienstfenomenologische publicaties

William James

Vormen van religieuze ervaring
een onderzoek naar het wezen van de mens

Rudolf Otto

Indiase genadereligie en het christendom
 overeenkomsten en verschillen

&

Religieuze overeenstemming
parallellen in de godsdienstgeschiedenis

Rufus Jones

Quakers

triomf en tragiek van het geweten

beeld van een humanitaire religie

 

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